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	<title>Parabelflug - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-07T11:22:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in SystemPhysik</subtitle>
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		<id>https://systemdesign.ch/index.php?title=Parabelflug&amp;diff=5079&amp;oldid=prev</id>
		<title>Admin am 2. August 2007 um 10:09 Uhr</title>
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		<updated>2007-08-02T10:09:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parabelflug&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (engl. &amp;#039;&amp;#039;parabolic flight&amp;#039;&amp;#039;) wird ein besonderes Flugmanöver bezeichnet, bei dem das [[Flugzeug]] die Bahn eines im Vakuum [[schiefer Wurf|geworfenen Körpers]] fliegt. Der Zweck dieses Manövers ist die Herstellung eines Zustands der [[Schwerelosigkeit]] (engl. &amp;#039;&amp;#039;microgravity&amp;#039;&amp;#039;). Beim Einleiten des Steigfluges (sowie beim Abfangen des Sturzfluges) wirkt im Flugzeug eine nahezu doppelte [[Gravitationsfeld|Gravitationsfeldstärke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
[[Bild:parabolic_flight.png|thumb|Phasen eines Parabelfluges]]&lt;br /&gt;
Die Maschine fliegt zuerst horizontal mit Höchstgeschwindigkeit. Sie geht dann mit einem Bahnneigungswinkel von 45° in einer 1.&amp;amp;nbsp;Phase in einen Steigflug über. Während dieser Phase herrscht in der Maschine etwa doppelte ein doppelt so starkes [[Gravitationsfeld]] wie auf der Erdoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der normalerweise ca. 5&amp;amp;nbsp;Sekunden andauernden 2.&amp;amp;nbsp;Phase, der Transitionsphase, werden die Triebwerke gedrosselt, sodass der Schub nur den [[Luftwiderstand]] ausgleicht. In dieser Phase geht das lokal nachweisbare Gravitationsfeld gegen Null.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 3.&amp;amp;nbsp;Phase, der eigentlichen Schwerelosigkeit oder [[Mikrogravitation]], steigt die Maschine weiter, indem sie einer [[schiefer Wurf|Wurfparabel]] folgt. Sie erreicht am höchsten Punkt etwa 7000 bis 8500&amp;amp;nbsp;m (23.000–28.000&amp;amp;nbsp;ft). Die Zeitdauer der Schwerelosigkeit beträgt im Durchschnitt ca. 25&amp;amp;nbsp;Sekunden. Während der Testflüge mit der Concorde wurden ebenfalls Parabelflüge durchgeführt, wobei die Zeit der Schwerelosigkeit weit über einer Minute lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pilot steuert in der 4.&amp;amp;nbsp;Phase die Maschine so, dass sie einen Bahnneigungswinkel von ca. -45° erreicht und leitet damit den Parabelflug aus. Die Maschine wird nun durch Hochfahren der Triebwerke und Ziehen des [[Höhenruder]]s wieder abgefangen. Hierbei steigt im Flugzeug das lokal nachweisbare Gravitationsfeld auf etwa 2 g an. Dieser Vorgang dauert 20 Sekunden. Nach etwa 2&amp;amp;nbsp;Minuten kann dann der nächste Parabelflug beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
* Erprobung von Geräten, die unter Schwerelosigkeit (etwa im Weltraum) arbeiten sollen.&lt;br /&gt;
* Durchführung naturwissenschaftlicher Experimente unter schwerelosen Bedingungen.&lt;br /&gt;
* Erzeugung von Spezialeffekten für Filmschaffende (viele der Weltraumszenen aus dem Film &amp;#039;&amp;#039;Apollo 13&amp;#039;&amp;#039;wurden während mehrerer Parabelflüge gedreht, um die im Weltraum herrschende Schwerelosigkeit nachzuahmen.&lt;br /&gt;
* Jeder, der über genügend Mittel verfügt, kann im Sternenstädtchen (russ. Swjosdny Gorodok) bei Moskau an einem Parabelflüge teilnehmen.&lt;br /&gt;
* Studenten können bei der [[ESA]] an der jährlich stattfindenden Studentenkampagne teilnehmen, um ihr eigenes Experiment an einem Parabelflug durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geeignete Flugzeugtypen ==&lt;br /&gt;
Parabeln können praktisch mit jedem Flugzeug Parabeln geflogen werden. Zum Einsatz kommen aber meist leicht modifizierte militärische Transporter (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Iljuschin Il-76&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bei der russischen Raumfahrtbehörde, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Boeing KC-135|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;C9-B&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bei der NASA) oder zivile Flugzeuge (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Airbus A300 Zero G&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bei der ESA). Vorteilhaft ist ein weiter Innenraum, der genug Platz für Experimente und zum freien Schweben bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.dlr.de/de/desktopdefault.aspx/tabid-734/1210_read-3259/ Parabelflug: Informationen des DLR]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.raumfahrer.net/raumfahrt/bemannt/parabelflug.shtml Parabelflüge im Sternenstädtchen — ein Erlebnisbericht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://jsc-aircraft-ops.jsc.nasa.gov/Reduced_Gravity/trajectory.html  Über die NASA C9-B]&lt;br /&gt;
* [http://www.ecn.purdue.edu/HIRL/projects/nasa2003_iflyvomitcomet/ Purdue University Team Page mit Bildern, Video und Fluginformationen]&lt;br /&gt;
* [http://www.geo.de/parabelflug Forschung im freien Fall - Artikel zum Thema von GEO.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trans]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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